Oilkühler

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Oilkühler

Beitrag von sachs-4ever » Sa 2. Jan 2016, 18:06

Salüü
Hat jemand schon einen Oilkühler verbaut an einem Mofa?
Bin am studieren wie man das machen könnte....Sinn macht es auf jeden Fall.
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Re: Oilkühler

Beitrag von Babaloo » Sa 2. Jan 2016, 18:09

Das Getriebeöl wird nicht gepumpt und ist somit nicht aktiv kühlbar. Zudem ist die Menge dafür zu gering. 120°C erreicht es auch nicht damit es für die Simerringe ein Problem würde.

Bild

Kannst aber ein passiver Wärmetauscher bauen der am Gehäuse angeflanscht ist und wie die Kühlrippen am Zyinder funktioniert und fahrtwindgekühlt agiert.
Wenns trotzdem was aktives sein muss, denn mit Trockensumpf, Wärmetauscher und Ölpumpe. Zudem muss das ganze noch termisch geregelt sein dass die Pumpe nur läuft wenn das Öl eine gewisse Schwelle überschreitet und wenns zu kalt ist muss die Pumpe abschalten oder in ein Bypass pumpen.

Aber vergiss nicht, mit der Bordstromversorgung bekommst keine Ölpumpe zum laufen. Die Spannung sowie die Leistung reicht nicht. Aber mit sowas wie ich im Tigra drinnhab (12 Volt 60 Watt) würde es gehen. Kosten für den Umbau werden aber abartig sein je nach dem was willst und wie es umsetzt.

Bei der Lösung brauchst noch eine Pumpe, Termofühler, ein Trockensumpf Behälter sowie eine aktive Kühlkomponente (Zb ein Ventilator) um den Wärmetauscher bei Bergfahrt zu kühlen.
http://www.aliexpress.com/item/Performa ... 125.0JdtoW" onclick="window.open(this.href);return false;

Als Ölpumpe könnte die gehen. Wenn sie Benzin pumpen kann (Schmierung) kann sie auch Öl pumpen. Von der Durchflussmenge her wärs auch ok. Die Frage ist ob sie mit der Viskosität des Öls klarkommt.
http://www.aliexpress.com/item/TOYOTA-L ... bZMTdv&s=p" onclick="window.open(this.href);return false;
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Re: Oilkühler

Beitrag von sachs-4ever » Sa 2. Jan 2016, 19:50

Eine passive Kühlung ist zu wenig effektiv vermute ich. Grundsätzlich möchte ich nicht die Dichtungen schonen sondern die Gesamtemotorentempratur herabsetzten.
Jedoch sehe ich den Sinn nicht einen Wärmetauscher zu verbauen. Der Wärmetauscher ist ja da um z.b. Kühlflüssigkeit und Oiltempratur die Wärme weiter zu Leiten.
Der Kühler müsste möglichst klein sein wegen den Platzverhälnissen. Jedoch bin ich mir nicht sicher ob es zwingen ein Oilkühler sein muss oder ob auch ein Wasserkühler geht.
Die Kraftstoffpumpe müsste man Testen ob das funktioniert....aber das war auch meine erste Idee. Die Stromversorgung würde ich mit Lithium-ion Akkus sicherstellen.
Das ganze Projekt ist nicht für denn Alltagsbereich gedacht sondern würde ich im meinem Rennmofa verbauen. Desshalb ist ein Zweikreissystem oder ein Tempraturabhängigessystem unnötig. Zudem wäre das mit dem Bypass zu aufwändig aber dass mit dem Tempraturfühler wäre noch intressant.
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Re: Oilkühler

Beitrag von 2_Stroker » So 3. Jan 2016, 15:07

Warum die Motorentemperatur herabsetzen?
Solange nicht die Gefahr einer zu grossen termischen Veränderung der Schmierstoffe und der Materialien besteht, ist eine Herabsetzung der Motorentemperatur nicht nötig. Motortemperatur ist für eine saubere Verbrennung sogar gewünscht.

Wegen der Passivkühlung:
Moto Guzzi arbeitet seit eh und jeh nur mit Luft und Ölkühlung. Habe selber eine, gab noch nie ein thermisches Problem damit. Unten auf dem Bild sieht man die passiven Kühlrippen der Ölwanne.

Bild
Quelle: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/ ... _V11_b.jpg" onclick="window.open(this.href);return false;

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Re: Oilkühler

Beitrag von addy33 » So 3. Jan 2016, 16:20

wenn du in einem getriebe einen punkt feststellst, wohin das öl durch die drehförderung des getriebes transportiert wird, dann kann man an genau jener stelle eine Bohrung machen und ein kupferröhrchen mit Rückführung (im Optimalfall an eine leicht tiefere odergleichhohe stelle) dann an dieses kupferröhrchen Lamellen dranpflanzen und schon kühlt es das öl ein wenig... (mit geringem aufwand... jedoch auch mit geringem erttrag :lol: )

an der swissmoto 14 war ein umgebauter sachs 503. die haben ne Wasserpumpe direkt an die Kurbelwelle getriebeseitig angeschlossen... (soweit ic mich erinnern mag...) selbes Prinzip könnte man mit dem öl machen... man muss nur die geeigneten stellen für die förderung finden...

jedoch wird das ganze so viel Leistung saugen, dass es Faktisch besser wäre, sich ein öl mit höherer Viskosität zu organisieren ;)

das bisschen Leistung, das der andere hat um dich zu überholen, brauchst du um dein öl zu fördern... ich würd sagen: nein dake ;)

EDIT: 2012... nicht 2014... https://picasaweb.google.com/1101175012 ... 2821344450" onclick="window.open(this.href);return false;

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Re: Oilkühler

Beitrag von sachs-4ever » So 3. Jan 2016, 18:22

Der Schmierfilm reicht knapp....von der Beschichtung war nach 10h nicht mehr viel übrig (und nei wir verwend nicht ein Lidel 2T Öl,unseres kommt von Castrol)
Bei einem Motorrad macht die Passivkühlung Sinn, da wird ja auch schneller gefahren als an einem Crossrennen.
Die Viskosität kann man ja nicht beliebig geändert werden....sie ist ziemlich ausschlaggebend für den Zeitpunkt von Schleifen und Einkuppeln. Auf die KW würde ich die Pumpe nicht aufflanschen. Elektro ist das einfachste.....Akku kan man ja von Zeit zu Zeit wechseln.
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Re: Oilkühler

Beitrag von Bikeman » So 3. Jan 2016, 18:34

hast du die Oeltemperatur schon mal gemessen?.. wenn's sie nicht wirklich hoch ist, macht's ja wenig Sinn.

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Re: Oilkühler

Beitrag von 2_Stroker » So 3. Jan 2016, 20:40

sachs-4ever hat geschrieben:Der Schmierfilm reicht knapp....von der Beschichtung war nach 10h nicht mehr viel übrig (und nei wir verwend nicht ein Lidel 2T Öl,unseres kommt von Castrol)
Ich seh grad die Grundproblematik nicht.
Hast du ein Thermikproblem im Zylinderbereich oder im Getriebe?

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Re: Oilkühler

Beitrag von Babaloo » So 3. Jan 2016, 21:10

sachs-4ever hat geschrieben:Der Schmierfilm reicht knapp....von der Beschichtung war nach 10h nicht mehr viel übrig (und nei wir verwend nicht ein Lidel 2T Öl,unseres kommt von Castrol)
Halt, Stop, Momentmal!
Mit der Getriebeöltemperatur bekommst aber die Zylindertemperatur nicht runter. Das funktioniert nicht. Das Öl im getriebe wird ja grad vom Zylinder aufgeheizt. Aber eine Umkehrkühlung wie Du es willst (zumindest wie ich es verstehe) würde nicht funktionieren weil das Öl ja nicht durch den Zylinder pumpen kannst.
Oder verstehe ich da jetzt was gewaltig schief?
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Re: Oilkühler

Beitrag von sachs-4ever » So 3. Jan 2016, 21:41

Babaloo hat geschrieben:Mit der Getriebeöltemperatur bekommst aber die Zylindertemperatur nicht runter. Das funktioniert nicht. Das Öl im getriebe wird ja grad vom Zylinder aufgeheizt.
Eben das ist ja der Sinn der Sache.....wenn der Zylinder ja wärme dem Oil zuführt, so funktioniert es ja auch anderstrum. z.B. das Oil hat 100Grad Celsius, der Zylinder führt dem Oil 20Grad C zu (der Zylinder wäre 140Grad Celsius warm) zu. So hat das Oil 120Grad Celsius. Wenn ich mit dem Kühler nun die Tempratur um 20Grad senken kann, so baut der Zylinder mehr wärme ab. Tempraturangaben sind mal aus der Luft gegriffen.
Aber Grundsätzlich möchte ich wie gesagt die Gesamttemp und die Oiltemp senken. Das ich den Gesamtverschleiss verringern kann.
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Re: Oilkühler

Beitrag von 2_Stroker » So 3. Jan 2016, 21:46

Also da würde ich jetzt auf nen Satz mit grossen Kühlrippen umsteigen, wenns dir eine Laufbahn Beschichtung nach 10h löst. Sowas habe ich aber auch noch nie gesehen, läuft der nicht zu dünn?
Das Getriebeöl zu kühlen, damit die Zylindertemperatur sinkt, macht für mich persönlich keinen Sinn. :? Klar, das eine hat auf das andere Einfluss, aber beim Zweitakter ist das jetzt nicht so extrem.

Ich würde eher einströmendes Gemisch kühlen (wenn überhaupt, mal so rein aus dem Bauch raus).

Tante EDIT:
Hast du Auspuffband o.Ä montiert? Das führt dazu, das der Motor die Wärme schlechter über den Abgastrakt ableiten kann. Nur noch als Idee...

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Re: Oilkühler

Beitrag von Babaloo » So 3. Jan 2016, 22:11

Deine Idee ist ja gut, nur ist es nicht ganz so einfach wie es Du willst.
Miss mal die Temperatur des Motors an:
- Zylinderkopf
- Zylinder Mitte
- Zylinderfuss
- Am Krümmer beim Zylinder
- Am Krümmer wo er in den auspuff geht
- Das Getriebegehäuse an 3 Stellen vorne mitte Hinten und das oben und unten.

Zudem wüsste ich gerne mal von was für einem Motor wir da reden und was er denn für n Setup draufhat.
Dann sehen wir mal was wir tun können.
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Re: Oilkühler

Beitrag von addy33 » Mo 4. Jan 2016, 01:11

so wie du redest, denke ich, es handelt sich um ein Puch Maxi? :roll: (sorry für den" :roll: " :mrgreen: )

Passe einen Supermaxi Zylinderkopf auf deinen Zylinder/Kolben an... mit dem kannst du schon recht an wärme ableiten...

dann schweisst du noch zusätzlich genügend Kühlrippen an deinen block... so kannst du auch noch wärme wegleiten...

und wenn das immernochnicht so ist, wie du willst, machst du vor dem Ölkühlversuch eine simple Wasserkühlung mit n paar Röhrchen zwischen den Kühlrippen... ist wahrscheinlich einfacher umsetzbar...

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Re: Oilkühler

Beitrag von Einstein82 » Di 16. Feb 2016, 09:21

Ein Ölkühler bei einem Puch Maxi bringt nicht sehr viel... Da wurde schon vieles im Rennsport ausprobiert. Er bringt nur unnötiges Gewicht oder bei Motorschäden mehr Aufwand im Fahrerlager, wenn man kurz den Motor demontieren und reparieren muss etc.

Ein Fahrer montierte sogar einmal einen Akku-betriebenen Lüfter, der ins Gehäuse kühle Luft blaste und an einer anderen Stelle die heisse Luft mit einem Filter wieder ausblaste. Die Temperatur kam doch auch 20 Grad runter. Aber um das Mofa herum roch es stark nach heissem Öl und das war vor allem für Verfolger obermühsam und nicht angenehm.

Die einzig schlaue, einigermassen im Rahmen gehaltene Ölkühlung die tatsächlich auch noch funktionierte, war ein Kupferrohr, das wie ein Korkenzieher etwa 5-6 Windungen gedreht und neben dem Gehäuse hinter der Fussraste (Mofacross) montiert wurde (ähnlich wie bei einer Schnaps-Destillerie um den Dampf zu kühlen oder Labor). Das eine Ende wurde bei der Ölablassschraube mit einem 90 Grad Winkel montiert, das andere Ende wurde oberhalb der Kupplung ans Gehäuse angeschraubt. Das heisse Öl trieb es nach oben und tröpfelte abgekühlt wieder auf die Kupplung. Braucht aber mehr Öl und funktioniert nur stehend.

Auch eine gute Abhilfe bringt eine Verbreiterung hinter dem Kupplungsdeckel, an die man sogar in Fahrtrichtung Kühlrippen einfräsen kann. Man kann auch einen Kickstarterdeckel anbauen, damit mehr Öl in das Gehäuse passt und mehr Fläche zum Abkühlen vorhanden ist.

Das Öl kühlen muss man nicht wegen der Zylindertemperatur, sondern um die Charakteristik der Automatikkupplung zu erhalten. Die Kupplungsfedern etc. werden müde bei heissem Öl und werden lahm, das heisst, der Schlupfpunkt und die Einkuppeldrehzahl kommen spürbar drehzahlmässig runter! Darum streben auch viele nach einer Trockenkupplung, was bis jetzt nur ein Fahrer im Mofa-Cup richtig geschafft hat (MDP).

Apropo heisses Öl: Die Hitze wird von der Automatikkupplung produziert! Bei meinen Motoren fülle ich Mineralöl (ATF Dextron III z.B. von Liquid Moly) ein und fahre meistens mit einer KTM SX50 Kupplung. Mit meinem Gewicht von knapp 90 Kilo lasse ich der Kupplung sehr viel Schlupf. Das Mofa klingt dann wie ein Variomotor (Roller). Durch diese Reibung des Öl's zwischen Kupplungsbacken und Kupplungsglocke bis fast 10'000 U/min, kann es sogar vorkommen, das das Öl verdampft. Ich habe immer ein Entlüftungsrohr am Kupplungsdeckel und rieche während dem Rennen, wenn es nach Öldampf stinkt. Es gab schon Rennen im Mofacross, da musste ich Öl nachkippen weil fast alles verbrannt wurde. Temperaturen haben wir mit dem Laserpointer bis zu 150 Grad nach dem Rennen gemessen. Probleme mit Wellendichtringen gab es aber noch nie. Sonst könnte man VITON-Ringe nehmen, die halten einiges mehr aus. Der Kupplungskorb kann teilweise sogar blau anlaufen... :lol: Aber das sind dann auch die extremsten Bedingungen im Mofacross. That's Racing :chop:
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Re: Oilkühler

Beitrag von sachs-4ever » Di 16. Feb 2016, 20:27

Schön das da jemand aus Erfahrung schreibt. Bis jetzt wurde ja nur wie es sein könnt diskutiert.

Dann werde ich wohl eher am Zylinder die Kühlrippen vergrössern und am Getriebe Rippen anschweissen.
Ja, unser Kupplungskorb hat sich auch recht verfärbt.
Werde vermehrt die Temperatur messen damit ich es mehr einschätzen kann.

Was mich noch interessiert ist die Trockenkupplung. Hat der das ganze Getriebe trockengelegt oder wie?
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Re: Oilkühler

Beitrag von POLINI BOY » Mi 17. Feb 2016, 10:08

nein,das Getriebe ist immernoch im öl jedoch hat er sozusagen das Gehäuse in 2 teile unterteilt der eine trocken mit der Kupplung und der sndere nass im öl. schau doch mal im Facebook bei MDP Racing rein ;)
NUR ORIGINAL IST LEGAL!

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Re: Oilkühler

Beitrag von gluglu81 » Mi 17. Feb 2016, 10:12

Link mal bitte...

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Re: Oilkühler

Beitrag von Einstein82 » Mi 17. Feb 2016, 12:31

Trockenkupplung:
- Geschlossene Lager verwenden z.B. SKF 6203 2RSL (Leichtlauflager)
- Als Gleitlager im Korb muss eine passende Spezial-Kunstoffbüchse eingesetzt werden
- Spezielle Beläge
- MDP hat eine Trennwand ins Gehäuse gebaut, um die Zahnräder im Ölbad zu lassen

Ich habe schon Kupplungsversuche gesehen, die am Korb einen öldichten Verschlussdeckel gemacht haben, damit die Kupplung im Innern trocken bleibt. Aber "besser" war das gegenüber dem altbewährten Standard nicht.

Wir driften vom Thema ab in diesem Thread.
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Re: Oilkühler

Beitrag von gluglu81 » Mi 17. Feb 2016, 13:58

Einstein82 hat geschrieben:Wir driften vom Thema ab in diesem Thread.
nö, wieso auch? ...eher im Gegenteil, wir sind beim Äther angekommen.
Der Grund für nen Ölkühler ist die heiss laufende Kupplung... passt doch also...?!

manche schweissen ja auch einfach am Seitendeckel ein paar Kühlrippen oder nen alten PC Kühlkörper an.
Wer Aluschweissen kann ist klar im Vorteil, wobei es für sowas auch Alulot gibt.
Die älteren Puchs hatten stattdessen Kühlrippen am Unterboden des Motorgehäuses. Sau mühsam zu putzen wenn der alte Dreck noch drinklebt. :facepalm:

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Re: Oilkühler

Beitrag von sachs-4ever » Mi 17. Feb 2016, 20:41

Das mit der Trockenkupplung ist wirklich noch interessant.
Am beste wäre es wenn man das ganze Getriebe trockenlegen könnte.
Von der KW auf die Trockenkupplung, Kupplungskorb mit Kettenrad, mit einer 1. Kette untersetzen und dann mit der normalen Antriebskette auf Endrehzahl am Hinterrad.
Die 1. Kette müsste wahrscheinlich eine spezielle sein, für hohe Drehzahlen (ähnlich einer Motorsäge, diese dreht ja auch mit 12`000), zudem wird sie mit einer Tropfschmierung am leben erhalten.
Trockenkupplung zu finden und anzupassen sollte machbar sein, im Kartbereich wir ja auch trocken gefahren.
Dies würde ein neues Getriebegehäuse benötigen das diese Umbauarbeiten würden funktionieren.
Am besten wäre dann die KW dreifach gelagert (zusätzlich im Getriebedeckel) so könnt man die Kette auch normal spannen.
Die 2RS Lager sind schlussendlich das kleinste Problem. Das KW-Lager rechts kann man mit einem Kanal (wie links) "beschmieren".
Ich ich glaube ich lerne mir das CAD zeichnen an :lol: :spinner
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