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 Betreff des Beitrags: Neuer Zugbolzen... Tauglich oder Untauglich?
BeitragVerfasst: Di 22. Aug 2017, 01:13 
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Mit gemischten Gefühlen nehme ich Marcs neuesten Wurf zur Kenntnis.
Aus diesem Anlass möchte ich hier mal eure Meinungen und Eindrücke lesen wie ihr dazu steht.
Es ist kein Geheimnis, dass ich im Moment auf Swiing nicht so gut zu sprechen bin. Aber das kann sich wieder ändern, Momentan wurde einfach zuviel Mist produziert der nicht recht taugt.
Trotzdem zolle ich Marc grössten Respekt und erweise ihm meine Ehrerbietung! Was der für die Mofa Szene getan hat und tut kann kaum getoppt werden. Sind wir ehrlich, gäbe es Marc nicht, würde so manches Hödi nicht mehr rumfahren. Daher ist hier ein ganz grosses Dankeschön an Marc zu richten.

Auf den ersten Blick sieht das Teil ja schön aus.
Wenn der in der Kupplung verschwindet fragt keiner mehr nach der Farbe. Es sei angemerkt, wäre der Farbton etwas dunkler und im Metallic Effekt dann würde er optimal zu meinem Tigra passen. :lol:

Aber kann diese Bauweise was taugen? Sorry aber wenn mans nicht mal hinbekommt ein normalen Zugbolzen zu bauen der mit normalen Kupplungspaketen und Standardfedern klarkommt - kann denn das ein "High End" also Hochleistungs Teil sein? Wenn ich mir die Verarbeitung auf Bild 3 anschaue kommen mir berechtigte Zweifel dass der mit den verstärkten Kupplungsfedern +50% & +70% dauerhaft klarkommt ohne die einfach verpresste Seite aus dem Lager auszureissen. Dass es das Lager selbst zerreisst wäre ein weiteres Szenario dass ich mir leider wieder vorstellen könnte. Hey Sorry aber 22x9x7 Rillenkugellager (Original Zugbolzen) nicht dafür geeignet dass man einfach so unbegrenzt an denen ziehen kann auch wenn sie jetzt laut Marc besser sind. Was dieses Lager für Tragzahlen hat müssten unsere Polymechen hier eigetlich wissen.

Selbst wenn das so ist und der Zugbolzen wirklich tauglich ist und seine Leistung bringt, kann bald mal die nächste Komponente den kürzeren ziehen:
- Wie siehts mit den Lagerböcken im Gehäuse aus?
- Der Entkupplungswelle?
- Der Entkupplungshebel?
- Dem Alu Kupplungshebel?

Dem Velux X30 Deckel gebe ich eine bedeutend bessere Chance da er dreifach abgestützt ist. Aber der Z50 Deckel ist nur doppelt abgestützt. Kann das auf Dauer gut gehen? Wenns nur ein Zugbolzen verbläst seis drum. Ist mühsam, muss nicht sein aber naja es gibt Ersatz. Nur was wenn ein Kupplungsdeckel deswegen eingeht? Wenns die Lagerböcke abreisst? Dann wirds problematisch. Was mir aber am meisten Sorgen macht, ist der Entkupplungshebel aussen am Getriebe. Kann der dauerhaft mit der beinahe doppelten Belastung klarkommen ohne dass es den Vielzahn ausreisst oder gar das Alu bricht? Wir sollten nicht vergessen, damals als diese Motoren gebaut wurden gingen die nicht davon aus dass wir die mal so tunen. Selbst wenn, er ist nicht für solche Belastungen konstruiert. Das ist zumindest meine Meinung.

Dass Sachs das hinbekommen hat dass man dort Kupplungen in jeder Abart zum funktionieren bringt ist eine Frage der Konstruktion welche vollkommen anders und in meinen Augen genial gelöst ist. Aber trotzdem ist das Vorgelegewellen Lager in den Sachs HG Motoren im Grunde genommen mit genau den selben Belastungen konfrontiert. Dort halten sie obwohl ein vielfaches des Gewichts von einem Puch HG Motor tragen müssen. Aber bedeutet das, dass man das mit einem Puch Motor auch machen kann?

https://www.mofakult.ch/sachs/motor-get ... -2bl-a2531
Bild

Zudem wozu sollen die so viel verstärkten Federn gut sein?
Meine beiden Tigras (Z50 & Velux X30 Motor) haben auch ordentlich Dampf unterm Sattel und jeder der mich kennt weiss dass ich auch kein Leichtgewicht bin. Trotzdem hat mir bei korrekter Einstellung aller Winkel und Spiele nie eine Kupplung geschliffen wenn sie nicht sollte.


https://www.mofakult.ch/swiing-zugbolze ... 0-high-end
Bild


https://www.mofakult.ch/swiing-zugbolze ... 0-high-end
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Entkupplungshebel.jpg
Entkupplungshebel.jpg [ 36.54 KiB | 546-mal betrachtet ]
Kupplungsdeckel Z50  innen.jpg
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Kupplungsdeckel Velux innen.jpg
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3 Gang Sachs Power! Flutscht wie ein nesbedjanisches Zäpfchen...
Frei nach Dr. W. Nesbeda
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 Betreff des Beitrags: Re: Neuer Zugbolzen... Tauglich oder Untauglich?
BeitragVerfasst: Di 22. Aug 2017, 20:50 
Mofagott
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Ich habe den und vorallem den alten auch mal Studiert.

Bei dem alten ist ein normales Rillenkugellager, klar das das immer kaputt geht.

Wenn bei den neuen wirklich ein "Komplette Neuentwickeltes Schrägkugellager mit 60 grad Winkel" ist haben sie es endlich geschafft und das selbe Lager wie das Ori eingebaut.

--> das neue wird (zumindest Lagertechnisch) gleich stabil sein wie ein Ori. Stabiler nicht.

Evtl. Ist der eigentliche Zugbolzen einfach wie beim ersten von ihnen aus Stahl und hält somit mehr aus als das Alu Ori.

Andere Kupplungsfedern sind ein witz.
Bei meinem Velux ist eine 47 Jährige Ori Kupplungsfeder drinn. Spiel so eingestellt wie du beschrieben hast (3mm unten und 10mm am Griff) lässt sich locker mit dem kleinen Finger ziehen. Im 1 Gang gibts beim Gasgeben nen Männli und die Kupplung rutscht KEIN BISCHEN.


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 Betreff des Beitrags: Re: Neuer Zugbolzen... Tauglich oder Untauglich?
BeitragVerfasst: So 7. Jan 2018, 22:46 
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Ich werfe auch meinen Senf dazu. Ich habe viele Velux die mit dem alten originalem Zeugs funktionieren. Jedes macht das Männdli in der 1, und in der 2. Ausser das Airsalvelux darum habe ich jetzt einen Originalen Zugbolzen Umgebaut ein Gleitlager aus Bronx ( Ja Addy ich weis Bronze :lol: ) und Der Bolzen an sich aus CK45 Stahl. werde wenn ich mal zeit habe einen Tread eröffnen.


Guets Neus a aui :prost

Lg Dominik

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 Betreff des Beitrags: Re: Neuer Zugbolzen... Tauglich oder Untauglich?
BeitragVerfasst: Mo 8. Jan 2018, 00:09 
Mofagott
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Ein Männli ist ja nichts, zumindest nicht mit dem ganzen herumgegeampe. So schafft mans bei jeder schrottbüchse... Auch bei Automaten und bei HG s wo die Kupplung schleifft. Nur mit Gasgeben soehts anders aus. Aber auch da liegts drann das die Velux einfach extrem klein untersetzt aind im 1.

Wieso willst du genau einen aus Bronze machen? Die Ori und Swiing tuens auch. Es Kuppelt nicht besser nur weils anders ist. Ich denke mir Bronze wird das nur Negative effekte haben.


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 Betreff des Beitrags: Re: Neuer Zugbolzen... Tauglich oder Untauglich?
BeitragVerfasst: Mo 8. Jan 2018, 08:17 
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Ein gleitlager an dieser stelle sehe ich auch nicht als sinnvoll.... der druck auf das lager birgt hohe reibung beim kuppeln, die drehzahl der welle liegt ja bei mehreren 1000u/min.... das sind nicht die idealen bedingungen für ein gleitlager.... gleitlager bringen ihre bessten leistungen, wenn durch hydrostatische oder hydrodynamische schmierung ein gleitfilm aus öl entsteht. Bei dieser anwendu g sehe ich keine chance, dass das öl sich diesen weg bahnen kann :?

Aber probiers aus.... jedoch mit vorsicht zu geniessen.... abgescheerete bronze teile im getriebe ai d auch nicht das gelbe vom ei....

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