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 Betreff des Beitrags: E50 Bronzebüchse einpressen
BeitragVerfasst: Di 19. Jul 2016, 19:50 
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Hab' ein Puch E50 Eingangmotor, welcher zwar zusammengebaut ist, jedoch die Bronzebüchse im Pleuel fehlt. Ist es möglich, diese im eingebautem Zustand der Kurbelwelle einzubauen? Wie?

Grussss

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 Betreff des Beitrags: Re: E50 Bronzebüchse einpressen
BeitragVerfasst: Di 19. Jul 2016, 20:27 
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Vielleicht ists ne Nadellagerwelle? :wink:

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 Betreff des Beitrags: Re: E50 Bronzebüchse einpressen
BeitragVerfasst: Mi 20. Jul 2016, 06:27 
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wenns denn eine Welle mit Büchse und nicht mit Nadellager ist.
Die Büchse wird keinesfalls gepresst, gedrückt oder gar geschlagen. Diese wird einzig und alleine termisch eingeschrumpft und nichts anderes.

Da man sie nach der termischen Methode einbaut geht das problemlos. Aber man muss sie nachher natürlich noch aufs passende Innenmass ausreiben. Sonst hibts ärger...

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 Betreff des Beitrags: Re: E50 Bronzebüchse einpressen
BeitragVerfasst: Mi 20. Jul 2016, 13:26 
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Danke für deine Antwort. Werde es durch erwärmen fügen.
Gruss

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 Betreff des Beitrags: Re: E50 Bronzebüchse einpressen
BeitragVerfasst: Mi 20. Jul 2016, 17:49 
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Gerne. Lass die Büchse zugleich mindestens 20 Stunden bei -18 Grad im Tiefkühler. Dann geht das problemlos und nichts geht kaputt. Aber schau dass die Löcher der Schniernuten offen bleiben dass der Kolbenbolzen geschmiert wird.

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 Betreff des Beitrags: Re: E50 Bronzebüchse einpressen
BeitragVerfasst: Mi 20. Jul 2016, 21:35 
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wieso 20h ..? so ein Büxli ist doch nach ein paar Minuten auf die -18° abgekühlt und somit max. geschrumpft..


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 Betreff des Beitrags: Re: E50 Bronzebüchse einpressen
BeitragVerfasst: Do 21. Jul 2016, 06:39 
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Das hab ich auch gedacht. Oberflächentemperatur ja aber um die Kerntemperatur runterzukühlen brauchts Zeit. Sonst nimmst die Büchse in die Finger und bevor die drinnen ist ist sie wieder warm.

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 Betreff des Beitrags: Re: E50 Bronzebüchse einpressen
BeitragVerfasst: Do 21. Jul 2016, 08:55 
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Betreffend erwärmen des Pleuel, hast du da Erfahrungen?

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 Betreff des Beitrags: Re: E50 Bronzebüchse einpressen
BeitragVerfasst: Do 21. Jul 2016, 08:59 
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Kannst gut bis 100 Grad gehen. Heissluftfön eignet sich perfekt.

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 Betreff des Beitrags: Re: E50 Bronzebüchse einpressen
BeitragVerfasst: Do 21. Jul 2016, 14:07 
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hab das noch nie gemacht, aber wie läuft das denn ab, wenn die büchse kalt und das pleuel heiss ist, fällt die büchse sozusagen von selbst rein oder brauchts dann immer noch ein wenig gewalt ?

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Gott sprach zu Moses, kupple beim schalten sonst krost es.

Solange man auf dem Boden liegen kann ohne sich festzuhalten ist man nicht betrunken.


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 Betreff des Beitrags: Re: E50 Bronzebüchse einpressen
BeitragVerfasst: Mi 21. Jun 2017, 15:23 
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Beim Maxi meines Sohnes ging die Büchse auch mit -18°C und erwärmtem Pleuelauge nicht rein, die hatte mehr Übermass, als die Temperaturdifferenz ausmacht.
Ich habe sie dann einfach eingepresst.
Das geht auch im eingebauten Zustand, Du brauchst nur ein Werkzeug, mit dem Du die Büchse ohne zu verkanten rein kriegst.
Ich habe sie bei ausgebauter Kurbelwelle (hatte sie eh draussen) einfach mit dem Schraubstock (dank parallelen Flächen verkantet da nix) eingepresst und nachher mit einem improvisierten Werkzeug noch schön eingemittet.
Man muss einfach sicherstellen, dass beim Einpressen keine Kraft seitlich auf das Pleuel wirkt.
Das Werkzeug, mit dem Du die Büchse evtl, einpressen wirst, muss sich also am Pleuelauge abstützen.

Edit: Sorry für's Ausgraben, ich habe beim Datum nur 21. gesehen und Monat und Jahr gar nicht realisiert.


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