Lohnt sich die programmierbare HPI?

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Töfflibuäb
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Lohnt sich die programmierbare HPI?

Beitrag von Töfflibuäb » Sa 5. Jan 2019, 23:01

Hallo
Was haltet ihr von dieser programmierbaren Zündung? Lohnt sich die investition? Alles zusammen kostet ca. 700 Franken. Wenn ich mit dem drehzahlbegrenzer die Polizei 2 mal austricksen kann hat sich die investition gelohnt. Wird mein Töffli in einer kontrolle so genau unter die Lupe genommen? Kann ich viel mehr Geschwindigkeit/Beschleunigung herausholen?

Setup auf meinem Z50: 60ccm malossi/originaler Auspuff/12er ASS/12er vergaser/originaler luffi
etwa 50km/h

Weiss jemand warum ich die Zündung nicht direkt bei HPI kaufen kann?

HPI Programmierbar: https://www.mofakult.ch/set-tunebox-hpi ... zundkurven

Maximech
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Re: Lohnt sich die programmierbare HPI?

Beitrag von Maximech » Sa 5. Jan 2019, 23:42

Sorry aber mit so einem Bubisetup?
Da würd ich mir erst mal einen anständigen Gaser und Auspuff kaufen sowie die Bremsen frisieren bevor ich mir für irgendwie 400 Stutz eine Tunebox kaufe nur um wieder auf 30 zu drosseln. 1. Hört die Begrenzung sogar ein Polizist und 2. kann man bei falscher einstellung den Motor versieche...ich würd sagen am deiner Stelle nein

Ach ja beschleunigung wird sicher besser aber Endgeschwindikeit wirst du aufgrund der leichten Schwungmasse eher einbüssen :wink:

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Re: Lohnt sich die programmierbare HPI?

Beitrag von Bikeman » Sa 5. Jan 2019, 23:50

Maximech hat geschrieben:
Sa 5. Jan 2019, 23:42
.... Endgeschwindikeit wirst du aufgrund der leichten Schwungmasse eher einbüssen...
.. kannst du das bitte husch erklären? :^^


@ Töfflibueb => Willkommen im Forum .. schrieb noch deinen Wohnort (oder mind. den Kanton) rein, wir möchten wissen, woher die User kommen.. thx

HPI liefert nicht an Enduser

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Re: Lohnt sich die programmierbare HPI?

Beitrag von Maximech » So 6. Jan 2019, 00:07

Praktische erfahrung...
Fahre auf 3 meiner Töfflis eine Innemrotor und die liefen mit ori Zündung ein Spürchen schneller...
Umso mehr ich die Kompression erhöht habe desto extremer hat man es gemerkt...folglich heissst das für mich bei weniger Schwungmasse hats der Motor schwerer um über OT zu kommen? Insbesondere bei viel Kompression?

Weniger Gewicht=weniger Schwung= weniger Geschwindikeit?

Klär mich mal auf Bikemann

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Re: Lohnt sich die programmierbare HPI?

Beitrag von Christiank. » So 6. Jan 2019, 00:32

Hört sich logisch an, war auch mein erster Gedanke.
Wenn du kein Schwungrad hättest kann der Motor kaum gegen die Kompression ankommen und wird dadurch gestoppt, wenn die Kompression erhöht wird, erhöht sich auch die Gegenkraft die Überwunden werden muss.
Mit etwas weniger Schwungmasse im Vergleich zum Originalen hättest du den gleichen Effekt, nur etwas schwächer.
Möglich auch dass wenn du die Schwungmasse erhöhst der Motor etwas höher dreht.

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Re: Lohnt sich die programmierbare HPI?

Beitrag von gluglu81 » So 6. Jan 2019, 00:38

Lohnt sich der Preis?
In bezug auf was?

Leistung? Nein, da gibt günstigeres
Optik? Nein, sieht man ja nicht.
Als Vernünftig funtionierender Drehzahlbegrenzer? Ja, es ist die einzige Lösung dafür.

Nur, wenn der verdacht besteht das dein Mofa nicht original ist, wird es eh vorübergehend eingezogen zwecks genauer techn. Prüfung.
Dan hast du eh verloren.

Die HPI ist wohl die techn. geilste spielerei die es fürs Töffli gibt. Aber der Preis ist eher was als wunschgeschenk vom Götti oder so.

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Re: Lohnt sich die programmierbare HPI?

Beitrag von Babaloo » So 6. Jan 2019, 00:42

Das lohnt sich bloss für die Rennstrecke. Abe wenn ein programmierfehler hast hast verdammt schnell n Motorschaden.
Als Abregelsystem tauglich aber viel zu teuer.
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Zündkurven.jpg (97.64 KiB) 131 mal betrachtet
3 Gang Sachs Power! Flutscht wie ein nesbedjanisches Zäpfchen...
Frei nach Dr. W. Nesbeda

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Re: Lohnt sich die programmierbare HPI?

Beitrag von Töfflibuäb » So 6. Jan 2019, 01:17

@Maximech man kann ja 2 zündkurven programmieren. Die eine für maximale leistung und die andere für die polizeikontrolle. Die für die polizeikontrolle darf halt nicht so viel vorzündung haben und mit etwas pröbeln hört man den drehzahlbegrenzer womöglich auch kaum bis gar nicht. Alles zusammen würde 700 nicht 400 franken kosten. malossi 230 franken plus ansaugstutzen ca. 50 franken und busse ca.100 franken bin ich bei fast 400 franken, wenn ich 2 mal erwischt werde und die polizei hinters licht führe hab ich geld gespart und wahrscheinlich mehr leistung. Hat jemand erfahrung mit dem 60ccm malossi und denkt ihr mit dem 15er ass und dem 15 vergaser schaffe ich 60kmh+?
@Bikeman manche sachen könnte ich bei HPI kaufen und manche nicht.

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Re: Lohnt sich die programmierbare HPI?

Beitrag von Bikeman » So 6. Jan 2019, 01:26

Mitm leichteren Schwungrad läuft er agiler, da weniger Masse beschleunigt werden muss.. dafür (theoretisch) weniger rund, da eben die Schwungmasse fehlt. Die Vmax ändert sich dadurch nicht. Wenn, dann durch den anderen ZZP oder die Stärke des Funkens oder was auch immer.

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Re: Lohnt sich die programmierbare HPI?

Beitrag von Töfflibuäb » So 6. Jan 2019, 01:38

Vmax = maximale drehzahl?
Ich versteh nicht ganz wiso maximech meint dass ich mit weniger schungmasse weniger endgeschindigkeit habe, und wenn wäre das doch kaum spürbar. Wenn ich mehr vorzündung geben kann habe ich doch auch eine höhere endgeschwindigkeit als mit der originalen einstellung. Von bremsen frisieren habe ich nur von racing bremsbacken oder scheibenbremsen gehört oder kann ich die normalen noch optimieren?

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Re: Lohnt sich die programmierbare HPI?

Beitrag von Puch Velux » So 6. Jan 2019, 02:05

@ Baba, was hast denn du für ne CDI drauf das du so viele Kurven einstellen kannst? Bzw. Wie hast du das geschafft?

Ich habe bei mir beides verbaut... Technisch gesehen lustige Spielerei, aber obs jetzt rendiert... Abgesehen zum herumpralen hat es noch nicht viel gebracht. Nur weil du das neuste MK Video gesehen hast muss das nicht jeder haben. Lustige spielerei, in ner Kontrolle hast du evtl. Bei 1-2 Polizisten mehr Glück, aber wenn sich einer auskennt oder dich auseinander nehmen will hast du mit oder ohne verloren.


Zur Funktion vom Dzb. Man hört ganz klar hinaus wenn er abriegelt (ja, auch wenn du sie kacke einstellst). Ich hatte mal Probleme mit der HPI, mit der Ori CDI wollte es und mit der Tunebox nicht. Dann habe ich sie bei MK auf Garantie eingesendet. Christof hat sie getestet und gleich wie bei ihm programiert, im Endeffekt war es dann der Stator der durch war und mit den einen CDI noch funktioniert hat.
--> Lange rede kurzer Sinn, meine ist wie die vom Christof eingestellt. Mann hört das abriegeln klar weniger als wenn du ohne Anpassung den Dzb reinmachst, aber immer noch deutlich hörbar.

Zur HPI selbst, da bin ich sehr zufrieden. Läuft tiptop ohne Probleme (mal abgesehen von dem kleinen Aussetzer mal). Beschleunigung und Gasannahme ist klar besser. Aber wie oben gesagt gibt es Probleme mit zu wenig Schwungmasse. Topspeed habe ich eigentlich nichts gemerkt. Was mir aber auf den Sack geht ist beim Leerlauf, Gang einlegen, anfahren usw. Bzw. Mann muss zu viel Standgas geben. Da kannst du aber ein Zusatzgewicht drauf machen. In meinem Fall waren dann all die Probleme weg. Gasannahme war zwar etwas schlechter, dafür der Rest besser.

Von dem her für mich: HPI Zündung selbst, immer wieder. Wenn ich einen Neuaufbau oä. Mache wo ich etwas viel Dampf will, sicher die, für Ori und alles unter 50-45 würde ich aber nicht. Da lieber die Ori Zündung oder billigere Elektronische.

Tunebox, jetzt habe ich das Einstell kit ja schon... Von dem her bei einem meiner neuen Projekte kommt es wieder rein, aber eher für die Zündeinstellung und weil ich da sowieso etwa alles machen möchte was geht und wenn ich dann schon am Halterungen bauen bin...
Aber für n 0815 Höddi, nein, niemals.

Im Endeffekt musst du es selbst wissen. Wenn du das Geld gerade hast und nichts dringend brauchst, kaufs wenns dir spass macht. Aber nur für d Schmier bringt es nicht viel.

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Re: Lohnt sich die programmierbare HPI?

Beitrag von Töfflibuäb » So 6. Jan 2019, 02:35

Wenn ich einen rennsatz verbaut habe und die vergasereinstellung oder sonst etwas komplett falsch ringestellt habe und darum das töffli nur 30 läuft darf die polizei den rennsatz beschlagnahmen? Und wie sieht es mit der hpi aus? Die bringt ja auf einem originalem töffli kaum leistung. Darf die polizei egal ob rennsatz oder original die hpi beschlagnahmen?

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Re: Lohnt sich die programmierbare HPI?

Beitrag von Maximech » So 6. Jan 2019, 10:15

Den Rennsatz dürfen sie ganz sicher beschlagnahmen.HPI denk ich auch da sie nicht Originalteil vom Töffli ist...

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Re: Lohnt sich die programmierbare HPI?

Beitrag von Puch Velux » So 6. Jan 2019, 13:16

HPI dürfen sie. Sind aber schon 2 Kollegen von mir mit so einer in die Kontrolle gekommen (geblitzt in der 50er). Sas Töffli wurde vorerst beschlagnahmt. Es wurde bei beiden nur der Zyli, Gaser usw. Beschlagnahmt, Zündung konnten beide behalten. Das war aber mehr Glück.


Den Satz können sie auch dann beschlagnahmen wenn es nur 30 läuft.

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Re: Lohnt sich die programmierbare HPI?

Beitrag von Töfflibuäb » So 6. Jan 2019, 18:30

Wenn man erwuscht wird muss man das töffli dan selber auseinanderschrauben oder macht das die polizei? Wenn es die polizei macht darf man dann dabei sein?

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Re: Lohnt sich die programmierbare HPI?

Beitrag von addy33 » So 6. Jan 2019, 18:42

die geringere schwungmasse birgt vor und nachteile...

vibrationen stehen auf jedenfall auf der liste. ob positiv oder negativ steht im auge des betrachters :^^

durch geringe schwungmasse hört sich ein motor brutal giftig an im standgas. jedoch je weniger schwungmasse, je schneller fallen die drehzahlen zusammen. heisst, bei bergauffahrt am limit des motors muss der mit weniger schwungmasse tendentiell früher in den 1. gang schalten. (bei genau gleichem motor)

der klassiker ist auch ein giftiges gäseln, und dann beim losfahren gehts deutlich langsamer.

der vorteil der HPI (jetzt mal ohne denn programmierbaren teil) ist die starke verstellkurve, und der zündabnehmer (ich will keine 2 zündfunken im motor ;) ) gerade bei motoren mit kürzeren pleueln ist die kurve stärker progress und degressiv. bei hohen drehzahlen muss die zündung deutlich später zünden, als bei niedrigen bzw. mittleren.

das merkt man deutlich in der leistung.

aaber. hier kommt das grosse aber. man kann solche verluste auch kompensieren, indem man den motor in der richtigen art und weise optimiert. das braucht natürlich zeit, sich dahin hin zu arbeiten... aber es macht spass. UND!!! wer das noch nicht gemacht hat... muss sich wohl mit dem programmieren von zündungen noch nicht auseinander setzen...? ;)


---

punkto dem polizei blödsinn:

wenn sie dich mit 50 erwischen, und dann das mofa auf einmal nurnoch 30 läuft, dann wird schon mal erst recht nachgeforscht, was da gemacht wurde, und ich bin mir sicher, dass da noch etwas im sinne von 'versuchte täuschung' dazu kommt. was bestimmt die busse erhöht.

immer freundlich sein, vernünftig fahren und immer gutes licht und bremsen besitzen retten dich vor deutlich mehr polizei kontrollen.

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